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By Michael Ermann

Angst gehort zu jedem menschlichen Leben. Das Thema hat die Psychoanalyse bei ihrem Bemuhen, die Tiefendimensionen der menschlichen Existenz zu ergrunden, von Anfang an begleitet. Der Band zeigt, dass guy die Entwicklung der Psychoanalyse uber weite Strecken als eine Geschichte ihrer Angstkonzepte lesen kann. Er wurdigt ausgewahlte Meilensteine dieser Entwicklung mit den Beitragen, die Freud und die Ich-Psychologie, die Objektbeziehungstheorie und die Selbstpsychologie zum Thema Angst beigetragen haben, und schliesst mit einem Ausblick auf die klinische Systematik der Angsterkrankungen aus heutiger Sicht.

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An die Stelle dieser topischen Unterscheidung, die er in der Traumdeutung (1900) getroffen hatte, erklärte er die Entstehung von Neurosen nun im Instanzenmodell aus der Dynamik zwischen dem Ich, dem Es, dem Über-Ich und der äußeren Realität (Abb. 8). 41 2. Vorlesung: Angst, der Trieb und das Ich Das Ich als Angststätte Über-Ich-Angst hEHU,FK ,FK Triebangst äußere Realität Realangst (V Abb. 11: Freuds zweite Angsttheorie in Bezug zum Strukturmodell der Psyche Später nannte er in der Neuen Folge der Vorlesungen (1933) die äußere Realität, das Es und das Über-Ich die „drei Zwingherren“ des Ichs und schrieb: „Wenn man die Anstrengungen des Ichs verfolgt, ihnen gleichzeitig gerecht zu werden, … kann man nicht bereuen, dieses Ich personifiziert, es als ein besonderes Wesen hingestellt zu habe.

1910 zog die Familie nach Budapest. Dort wurde ihr drittes Kind geboren. 1913, nachdem ihr erstes Kind und bald darauf ihre Mutter gestorben waren, begann sie wegen Depressionen eine Analyse bei Sándor Ferenczi. Dieser regte sie an, sich in der Kinderanalyse zu engagieren, die damals noch ganz in den Anfängen steckte. 1919 berichtete sie vor der ungarischen psychoanalytischen Gesellschaft erstmals über ihre Arbeit mit Kindern, wobei sie die Beobachtungen zugrunde legte, die sie an ihrem Sohn Eric, genannt Fritz, gemacht hatte.

Ausblick Wenn man Freuds Angstkonzepte überblickt, dann fällt auf, dass sie sich auf der vergleichsweise vordergründigen Ebene seiner Konflikttheorie bewegen. Selbst das Unheimliche erscheint ihm in einer Arbeit von 1919 als ein Produkt der Verdrängung libidinöser Triebwünsche, hinter dem sich das „Altbekannte, Längstvertraute“ (1919) verbirgt. So glaubte er, dass es im Unbewussten keine Todesangst gibt: „Im Unbewussten ist aber nichts vorhanden, was unserem Begriff der Lebensvernichtung Inhalt geben kann“ (1926).

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